Überdimensionale Lastwagen : Gefahren bestätigt 26/03/07

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Eine von der Beratungsfirma K+P Transport im Auftrag des deutschen Bundesverkehrsministeriums geführte Studie bekräftigt im Großen und Ganzen die katastrophalen, ökologischen Auswirkungen, die eine allgemeine Zulassung überdimensionaler LKWs auf den europäischen Straßen hätte, wie bereits die im September letzten Jahres von TIM Consult, Kombiverkehr und der UIRR durchgeführte Studie ergeben hat.

Grund dafür wäre die Rückverlagerung auf die Straße des heute durch die wirtschaftlichere und umweltfreundlichere Kombination Schiene-Straße beförderten Verkehrs. Die Zunahme an Straßenfahrten durch LKWs, die sicherlich im Einheitspreis günstiger wären, käme durch eine beachtliche Steigerung der CO2-Emissionen zum Ausdruck, was sowohl im Gegensatz zum Willen der Behörden als auch zu den Erwartungen der Bürger nach umweltverträglicheren Verkehrsmitteln stünde.

Die UIRR hat mit einem gemeinsam mit der GEB, der UIP und der UNIFE verfassten Schreiben an den Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Herrn Jacques Barrot, ihre Besorgnis über die für diese längeren und schwereren Lastzüge geführten Kampagnen zum Ausdruck gebracht und die Kommission parallel zur Studie, welche sie zur Beurteilung aller Auswirkungen des Einsatzes solcher Straßenfahrzeuge zu starten plant (u.a. auf dem Gebiet der Straßensicherheit und der Unzulänglichkeiten der Infrastruktur), dazu aufgefordert, alles zu tun, um einem leistungsfähigeren Eisenbahnsektor näher zu kommen u.a. durch die Bereitstellung einer den Güterverkehrskunden vorrangig bereitgestellten Infrastruktur.

 

Entsprechende Dokumente
Pressemitteilung - 26.03.2007 DE EN FR
Artikel Verkehrsrundschau - July 2007 DE
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